26.04.2009 Seiberer Bergpreis. www.seiberer.at

Unser Citroen Ami 6 hat leider einen Kupplungsschaden, und so kleben wir die 10 Tage Autobahnvignette auf unseren treuen Begleiter, den Citroen Ami 8 Berline.
Um 7.00 rollen wir über die neue Auffahrt Rannersdorf auf die Autobahn. A1, A4, A23, A22, S5, zwischen den Schallschutzwänden kriegt man gar nicht mehr mit, wo man eigentlich ist. Gegen 8:15 kommen wir in Krems auf die B3 und genießen den Blick auf die Donau, fahren langsam auf der 3er Richtung Weißenkirchen. Hinter Weißenkirchen geht es rechts zum Seiberer, auch für uns Neulinge leicht zu finden. Man sieht schon die Absperrung, wir fahren ein und stehen in der Schlange. Noch eine Bahnübersetzung, dann die Anmeldung.


Einen Ami sehen sie hier selten. Den Hügel hinauf stehen links und rechts Fahrzeuge, wir müssen ein Stück hindurch, haben Nummer 169 von gut 300. Die Startplätze sind gut angeschrieben und so finden wir unser Platzl, parken ein. Ein Rundgang, man sollte hier sagen Auf- und Abgang ist sehenswert. Fast 150 Zweiräder, schöne Stücke von den 20ern bis in die 70er. Bei den Vorkriegsautomobilen das Steyr Baby und ein wunderschöner Fiat. Dann ist 'Fahrerbesprechung', aber alles was gesagt wird steht auch schon in der Anmeldung. Liest das niemand? Egal, wir gehen noch mal schaun, dann zu unserem Wagen. Das Warten beginnt, denn der Start von so vielen Fahrzeugen dauert. Endlich geht es los, wir stehen in der Startschlange. Start mit Flaggenzeichen und Ansage, die ersten 200 Meter links und rechts Menschen!


Den Motor hochgedreht, dann in den zweiten Gang, danach ist man eher allein, bis im Rückspiegel der erste auftaucht. Die Steigung ist moderat, meist reicht der zweite Gang. Eine schöne Strecke, die Hügel der Wachau hinauf. Nach ein paar Minuten ist alles vorbei. Wir passieren das Ziel und schauen noch etwas den anderen beim Zieleinlauf zu, bevor wir ├╝ber die Umleitungsstrecke wieder hinunter fahren.


Aufs Restaurant haben wir keine Lust, und so legen wir uns ein Stündchen in eine Lichtung im Wald. Schön, die Ruhe hier.
Dann haben wir doch Hunger, fahren zurück zum Start und holen uns Würsteln. Nun ist nochmals viel Zeit zum Fahrzeuge schaun, ehe der zweite Lauf beginnt. Fast 50 BMW 700 sieht man nirgends, aber so viele auf einmal überfordert auch irgendwie.


Letztlich wieder im Auto warten. Nach dem langen Warten wieder den Seiberer hinauf, dann mit allen hinunter und zur Halle der Siegerehrung.


Erst mal was essen. Die Menge der Pokale überrascht uns dann schon. Und die Differenzen in der Zeitnehmung zwischen den beiden Läufen. Da schaffen es die ersten 5 unter einer Sekunde zu bleiben! Wir haben 23 Sekunden Abweichung! Was solls, dabei sein ist alles, meint eure
Heike

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